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Burnout

Woran erkennt man Burnout?

Burnout bedeutet wörtlich ausgebrannt sein und geht mit emotionaler Erschöpfung (Fatigue), einem Gefühl von Überforderung und verminderter Leistungsfähigkeit einher. Burnout-Syndrome können mit eher unauffälligen Frühsymptomen beginnen wie Schlafstörungen, ständige Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, fehlende Motivation. Im weiteren Verlauf kommt hinzu: Alles fühlt sich schwer an, man ist ausgelaugt und erschöpft, will nicht zur Arbeit, kann nicht mehr, hat keine Kraft mehr, fühlt sich schwach, kraftlos und ist leicht reizbar. Burnout-Betroffene haben häufig das Gefühl, trotz Überlastung nicht viel erreichen oder bewirken zu können, sie erleben Misserfolg. Zynismus oder Gleichgültigkeit gegenüber Menschen kann sich als Grundgefühl einstellen oder ein Gefühl von neben sich stehen, von nicht richtig hier sein kann auftreten. Burnout kann bis hin zum Nervenzusammenbruch, nicht mehr aus dem Bett kommen, völliger Arbeitsunfähigkeit, innere Leere oder Suizid führen. Im ICD-11 ist Burn-out als Syndrom aufgrund von „Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet werden kann“ benannt und auf Erfahrungen am Arbeitsplatz beschränkt. Folgekrankheiten können Angsterkrankungen, hoher Blutdruck (Hypertonie), Depressionen, Tinnitus, Medikamentenabhängigkeit, Multiple Sklerose, Krebs, beginnende Demenz und Psychosen sein.
Als Ursachen oder Risikofaktoren für Burnout gelten Stress, zu hoher Mental Load, Perfektionismus, die Unfähigkeit zur Abgrenzung und die Frustration eigener Erwartungen. Besonders gefährdet sind Manager und soziale Berufe, bei denen mit Menschen gearbeitet wird, die sich in emotional belastenden Situationen befinden wie Sozialarbeiter, Lehrer, Psychotherapeuten, Coaches und Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen.

Zur Vorbeugung und bei ersten Anzeichen von Burnout empfehlen wir unser Seminar Burnout-Prävention mit Kunsttherapie - Schöpfe Kraft aus kreativen Aktivitäten.

Schlafstörungen

Was tun bei Schlafstörungen?

Schlafstörungen können verschiedene Ursachen haben. Umweltbedingte Ursachen können sein:

  • Stress, dem Erwartungsdruck aus Beruf und Familie standhalten, 
  • die kontinuierliche Aufrechterhaltung des eigenen Spannungsfelds zwischen überzogenen Zielvorgaben und Leistungsfähigkeit, die Work-Life-Balance ist in Schieflage,
  • Schichtarbeit.

Organische Ursachen können sein:

  • Schmerzen, akut oder verursacht durch chronische Krankheiten, 
  • körperliche Unruhe
  • Nebenwirkung von Medikamenten.

Weitere Ursachen die zu Schlafstörungen führen können, die im Zusammenhang mit der eigenen Lebensführung stehen, sind 

  • der Konsum von koffeinhaltigen Lebensmitteln, Alkohol und Drogen,
  • allgemeine Unzufriedenheit mit der Lebenssituation,
  • ständige Sorge und Grübeln

Wenn wir die Ursache für etwas kennen, fällt es uns dennoch meist schwer, diese zu beheben. 

Aber was, wenn wir die Ursache selbst gar nicht richtig erkennen können? 

Auch dann gibt es Möglichkeiten! In meiner langjährigen Erfahrung und Tätigkeit, sowie in Fachartikeln hat sich bestätigt, dass alles was wir benötigen bereits in uns liegt. Nur leider ist die Lösung oftmals so tief in uns verborgen, dass wir Unterstützung benötigen, um sie für uns wieder offensichtlich werden zu lassen. 

Wissenschaftliche Studien heben die positive Wirkung von Kunsttherapie hervor. Kunsttherapie ermöglicht es, durch kreatives Arbeiten Unterbewusstes und Unbewusstes sichtbar zu machen. Denn wenn etwas sichtbar ist, kann es bearbeitet werden.

Im persönlichen Setting werden wir gemeinsam auf eine Reise gehen, an deren Ende Sie wieder zu innerer Ausgeglichenheit, Ruhe und vor allem zu sich selbst gefunden haben.

Schlafstörungen können auch ein Anzeichen für Burnout sein. Hier empfehle ich Dir unser Seminar Burnout-Prävention mit Kunsttherapie – Schöpfe Kraft aus kreativen Aktivitäten. Dieses Seminar kann auch als Bildungsurlaub/Bildungszeit nach dem Bildungszeitgesetz gebucht werden. Arbeitnehmer*Innen haben jährlich einen gesetzlichen Anspruch darauf.

Burnout-Prävention

Warum Kunsttherapie bei Burnout-Prävention so erfolgreich ist

In der Kunsttherapie geht es nicht darum, ein Kunstwerk zu gestalten. Vielmehr geht es für Burnout-Gefährdete und Burnout-Betroffene darum, sich in einen Prozess zu vertiefen, der fernab von Erwartungen und Bewertungen liegt, und darin in Ruhe anzukommen. 

Damit stellt sich ein wichtiger allgemeiner Wirkfaktor von Kunsttherapie heraus: Die Regulation des aktuellen und gewohnten Wohlbefindens von Burnout-Klient*Innen. 
Ein weiterer allgemeiner Wirkfaktor von Kunsttherapie zeigt sich im Kreativen tätig werden. Durch das kreative Gestalten entstehen bei Klient*Innen Visionen. 
In Phasen, wo Burnout gefährdete oder betroffene Klient*innen keine Motivation und keinen Antrieb mehr haben und über Perspektivlosigkeit klagen, helfen diese selbst kreierten Visionen. Sie machen Möglichkeiten zu positiven Veränderungen sichtbar und greifbar. 
Erkenntnisprozesse können so gefördert oder angestoßen und Bewältigungsstrategien, sogenannte Copingstrategien, entwickelt werden. 
Die Visualisierung von Ressourcen und Lösungswegen wirkt auf Klient*Innen stimulierend und ankernd, was eine positive Zukunftsausrichtung ermöglicht. Diese gehören zu den spezifischen Wirkfaktoren von Kunsttherapie gerade im Zusammenhang mit Burnout-Prävention. Ebenso das entstehende Gemeinschaftsgefühl beim kreativen Gestalten in der Gruppe fördert insbesondere bei Burnout-Patient*Innen positive Empfindungen. 


Eine Studie der Uni Wien aus dem Jahr 2019 zeigt die hohe Wirksamkeit von Kunsttherapie bei Burnout-Gefährdeten und Klient*Innen mit Burnout-Diagnosen. Ebenfalls aussagekräftig herausgestellt wird die erheblich reduzierte Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen nach dem regelmäßigen Behandlungsbesuch von Kunsttherapie (R.Jagsch, 2019, Fakultät für Psychologie Universität Wien, http://www.ikt.or.at/wp-content/uploads/2021/11/Evaluierung-des-fit2work-Projekts-Kunsttherapie-Zwischenzeit.pdf, zuletzt online 09.01.2024).

Eine weitere Studie zeigt, dass Kunsttherapie Burnout-Prävention wirksam ergänzt (H.Gruber/R. Oepen, 2013, Ein kunsttherapeutischer Projekttag zur Gesundheitsförderung bei Klienten aus Burnout-Selbsthilfegruppen – eine explorative Studie, Georg Thieme Verlag KG Stuttgart, https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0033-1358725, zuletzt online 09.01.2024).


In der Kunst- und Kreativtherapie lernen Burnout- Gefährdete und Burnout-Betroffene, der eigenen Intuition wieder Aufmerksamkeit zu schenken und vor allem auf sie zu hören und ihr zu vertrauen.

In unserem Seminar wird Dein Spektrum an Handlungsmöglichkeiten gegen Burnout erweitert, indem schützende Fähigkeiten erarbeitet oder wiederentdeckt werden.

Bildungsurlaub

Bildungsurlaub/-zeit beantragen!

Arbeitnehmer*innen haben einen gesetzlichen Anspruch auf jährlich 5 zusätzliche Tage bezahlten Urlaub, zur Teilnahme an anerkannten Bildungsveranstaltungen§1 Abs.1 BiZeitG


Kurse, die als Bildungsurlaub/-zeit gebucht werden, sind zudem in der Einkommensteuererklärung im Rahmen der Werbungskosten zur Anlage N inklusive Fahrtkosten und Verpflegungsmehraufwendungen voll ansetzbar!

Wir bieten Dir an, Dich von der Argumentation vor Deinem Arbeitgeber bis zur Anerkennung beim Finanzamt zu unterstützen.

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Lernen

Lernen durch Erleben

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Malort

Das herausragende Potential eines bewertungsfreien Malorts auf die persönliche Entwicklung!

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